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Leben zwischen zwei Kulturen — die unsichtbare Belastung

  • psyalexa
  • 21 июн.
  • 1 мин. чтения

Wer zwischen zwei Ländern lebt, kennt das Gefühl: nirgends ganz dazuzugehören. Im einen Land sind Sie „die aus dem Ausland“. Im anderen „die, die gegangen ist“. Diese doppelte Fremdheit ist eine Belastung, über die selten gesprochen wird — weil sie von außen nicht sichtbar ist.

Übersetzung des SatzesDas Kind schaut aus dem Türrahmen hervor und personifiziert den Übergang zwischen Welten und Kulturen.
Übersetzung des SatzesDas Kind schaut aus dem Türrahmen hervor und personifiziert den Übergang zwischen Welten und Kulturen.

Sie äußert sich nicht als Krise, sondern als leise, dauerhafte Anstrengung. Das ständige Übersetzen — nicht nur der Sprache, sondern der Codes, der Erwartungen, der ungeschriebenen Regeln. Erfolgreiche, integrierte Menschen tragen das oft jahrelang, ohne es zu benennen.

Ich kenne diese Realität nicht nur fachlich, sondern aus eigener Erfahrung. Über zwanzig Jahre zwischen Kulturen, Sprachen und Systemen. Das gibt mir einen Blick, den man in keiner Ausbildung lernt.

In meiner Arbeit geht es nicht darum, sich für eine Seite zu entscheiden. Sondern darum, die eigene Mehrdeutigkeit nicht länger als Defizit zu sehen — sondern als Ressource, die richtig eingesetzt werden will.

Wenn Sie das Gefühl kennen, zwischen zwei Welten zu stehen — Sie müssen es nicht allein einordnen. Schreiben Sie mir. Ich sage Ihnen, wie eine fundierte Bearbeitung aussehen kann.



 
 
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